Stichwort: Shoah

Antonie und Eva Schlesinger

Schöffelgasse 69

Antonie Schlesinger, geboren am 03.02.1903 und ihre Tochter Eva Schlesinger, geboren am 15.04.1927 wurden am 26.02.1941 nach Opole in Polen deportiert. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt. Quelle:  Exenberger, Herbert / Koß, Johann / Ungar-Klein, Brigitte: Kündigungsgrund Nichtarier. Die Vertreibung jüdischer Mieter aus den Wiener Gemeindebauten in den Jahren 1938-1939. Wien, 1996, S. 316.


Arpad und Eugenie Aldor

Messerschmidtgasse 46/7

Arpad Aldor, geboren 03.01.1984 und Eugenie Aldor, geboren 07.09.1982, vermutlich ein Ehepaar. Sie wurden beide am 05.03.1941 nach Modliborzyce, in Polen deportiert. Beide überlebten nicht. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes


David, Ella und Hans Gang, Herbert Goldberger

Staudgasse 80a

David Gang, geboren am 11.02.1892, von Beruf Beamter und Ella Gang, geboren am 5.6.1892 bewohnten eine Gemeindebauwohnung in der Staudgasse 80a. Die letzte bekannte Adresse vor der Deportation des Paares am 11.1.1942 nach Riga war 9., Servitengasse 22. Sie wurden am 11.01.1942 nach Riga deportiert, wo beide starben. Ihr Sohn Hans kehrte nach dem Krieg…


Ella Adler

Währingerstrasse 134/2

Ella Adler, geboren am 20.10.1894 wurde am am 26.10.1941 ins Ghetto Litzmannstadt in Łódź, das zweitgrößte Ghetto nach Warschau deportiert. Sie hat nicht überlebt. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes http://www.doew.at


Ella und Gustav Vogelhut

Gentzgasse 45/1/13

Gustav Vogelhut, geboren am 28.02.1899, von Beruf Musiker und Ella Vogelhut, geboren am 07.05.1895 bewohnten eine Gemeindewohnung in der Gentzgasse 45. Ihre letzten bekannten Adressen vor ihrer Deportation waren 17., Hernalser Haupstraße 37 und 18., Heilbronner Straße 14. Gustav Vogelhut wurde am 26.10.1939 nach Nisko, in Polen, Ella Vogelhut am 26.2.1941 nach Opole, in Polen…


Georg, Erna und Ernst Duschinsky, Hildegard Gross

Cottagegasse 39

In diesem Haus lebte die Familie Duschinsky. Georg Duschinsky war als Fell- und Raulederhändler tätig, seine Frau Erna war Opernsängerin. Nach ihrer Scheidung lebten sie an derselben Adresse, allerdings in verschiedenen Wohnungen. Als die Nazis in Österreich die Macht ergriffen, wurde Erna nach Minsk deportiert und dort ermordet. Ihr Mann Georg war zu dieser Zeit…


Henriette Katz

Antonigasse 100/4

Henriette Katz wurde am 1.6.1873 in Wien geboren und bewohnte eine Gemeindebauwohnung in der Antonigasse 100/4. Ihre letzte bekannte Adresse nach der Kündigung ihres Mietvertrages vor ihrer Deportation nach Theresienstadt am 9.10.1942 lautet Seegasse 9, 1090 Wien. Sie starb am 28.8.1943 im KZ Theresienstadt. Quelle: Exenberger, Herbert / Koß, Johann / Ungar-Klein, Brigitte Kündigungsgrund Nichtarier. Die Vertreibung…


Herbert Barber

Kreuzgasse 28   

Herbert Barber, geboren 11.11.1892. Deportationsdatum nicht bekannt. Er starb am 07.12.1941 in Westerbork, einem Durchgangslager in den Niederlanden. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes


Hilda Batscha

Hofstattgasse 2

Hilda Batscha, geboren 12.07.1896 wurde am 26.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und am 05.10.1942 von dort in das Vernichtungslager Treblinka überstellt. Sie hat nicht überlebt. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes


Hugo Kornitzer

Weimarerstraße 1/12

Hugo Kornitzer, geboren am 30.11.1893, von Beruf Steindrucker, bewohnte eine Gemeindewohnung in der Weimarerstraße 1/12. Er wurde am 17.08.1942 nach Auschwitz deportiert. Quelle:  Exenberger, Herbert / Koß, Johann / Ungar-Klein, Brigitte: Kündigungsgrund Nichtarier. Die Vertreibung jüdischer Mieter aus den Wiener Gemeindebauten in den Jahren 1938-1939. Wien, 1996, S. 258.


Isidor und Therese Feldmann

Gentzgasse 79/1/5  

Isidor Feldmann, geboren am 12.05.1891 und Therese Feldmann, geboren am 29.11.1886, wurden am 09.10.1942 nach Theresienstadt und von dort am 23.10.1944 nach Auschwitz deportiert. Quelle:  Exenberger, Herbert / Koß, Johann / Ungar-Klein, Brigitte: Kündigungsgrund Nichtarier. Die Vertreibung jüdischer Mieter aus den Wiener Gemeindebauten in den Jahren 1938-1939. Wien, 1996, S. 225.


Jakob, Irma und Paul Ehrlich

Weimarerstraße 22

Die Familie Ehrlich lebte in der Weimarer Straße 22. Jakob Ehrlich wurde in Bistritz (heute Tschechien) geboren und schloss sich in frühen Jahren Herzls zionistischer Bewegung an. Er studierte in Wien Jus und war Mitglied in der jüdischen akademischen Gruppe „Ivria“. Er wurde im Ersten Weltkrieg einberufen und war Offizier. Nach dem Krieg war er…


Joel Julian Aleksy

Währingerstrasse 135

Joel Julian Aleksy, geboren am 05.06.1875, war Pharmazeut. Er widersetzte sich einer Hausdurchsuchung, weshalb er am 06.04.1943 von der Gestapo erkennungsdienstlich erfasst wurde. Er wurde deportiert und kam am 25.12.1943 in Auschwitz um. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes


Malvine und Paul Schuschny

Köhlergasse 1-3

Malvine Schuschny, geboren am 06.02. 1884 und Paul Schuschny, geboren am 23.11.1861, von Beruf Beamter bewohnten gemeinsam eine Gemeindewohnung in der Köhlergasse 1-3. Als letzte Adresse des Paares ist die Lichtensteinstraße im 9. Bezirk bekannt, bevor beide am 27.4.1942 nach Wlodawa deportiert wurden. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt. Quelle:  Exenberger, Herbert / Koß, Johann /…


Marie Abeles

Pötzleinsdorferstrasse 146

Marie Abeles, geboren 09.01.1884 wurde am 15.10.1941 nach Litzmannstadt in Łódź, dem zweitgrößten Ghetto nach Warschau deportiert. Sie hat nicht überlebt. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes


Oskar Basz

Gersthoferstrasse 131/3

Oskar Basz, geboren am 04.03.1886, wurde am 09.04.1942 nach Izbica, ein Transitghetto in Polen, deportiert, von welchem aus die meisten Transporte nach Sobibor und Belzec führten. Er hat nicht überlebt. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes    


Rosa Setina

Schopenhauerstraße 86/1

Rosa Setina, geboren am 02.10.1881, wurde am 11.01.1942 nach Riga deportiert. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt. Quelle:  Exenberger, Herbert / Koß, Johann / Ungar-Klein, Brigitte: Kündigungsgrund Nichtarier. Die Vertreibung jüdischer Mieter aus den Wiener Gemeindebauten in den Jahren 1938-1939. Wien, 1996, S. 301.


Siegmund Barasz

Schopenhauerstrasse 39/11a

Siegmund Barasz, geboren am 19.07.1876 wurde am 09.04.1942 nach Izbica, ein Transitghetto in Polen deportiert, von welchem aus die meisten Transporte nach Sobibor und Belzec führten. Er hat nicht überlebt. Quelle: Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes


Stephan und Elsa Mautner

Weimarerstraße 53

Stephan Mautner wurde 1877 als Sohn eine Textil-Großindustriellen geboren und wuchs in einem sehr künstlerisch geprägtem Haus auf. Er spielte lange mit seinen Geschwistern Theater und bekam privaten Unterricht in Bildhauerei, Fotographie und Malerei. Später erbte er die Textilfabrik seines Vaters und unternahm unter anderem als “kommerzieller Berichterstatter” eine Weltreise mit Kaiserin Elisabeth über Asien nach…