100-Jahr-Feier: Die Erlebnisstationen im Ersten Stock

Migration erleben

„Migration erleben“, Zeitzeugeninterviews und Schüler:innenzeitungen

Bei dem Fest am 3. Oktober 2024  wurde das hundertjährige Jubiläum unserer Schule gefeiert. Es gab viele Stationen, die im ganzen Schulhaus verteilt waren. Wir haben uns besonders mit den Stationen im ersten Stock beschäftigt. Diese haben von Migration, früheren Absolventen und Absolventinnen und die Schüler: innen Zeitungen in den vergangenen Jahren gehandelt.

Bericht von Clara Lang und Leonie Resanka

Rückblick auf den skandalträchtigen Aktionstag vom 21.1.2020

„Migration erleben“ – Skandal oder Herzensprojekt?

Bei dieser Station im Aufenthaltsraum der Oberstufe hatte man die Möglichkeit, etwas über ein äußerst engagiertes, aber auch skandalträchtiges Projekt an unserer Schule zu erfahren. Es wurden vier Computer mit je einem Paar Kopfhörer zu Verfügung gestellt. Mithilfe einer Audiodatei war es den Besuchern möglich, einen Einblick in das Projekt „Migration erleben“ aus dem Jahr 2020 zu erhalten. Bei diesem Aktionstag hatten drei Schauspieler: Innen mit je drei Schülerinnen und Schüler aus jeder Klasse allen anderen Lehrern und Jugendlichen der Schule die Gelegenheit gegeben, sich wie eine Migrantin oder ein Migrant zu fühlen. Dabei ging es zum Beispiel darum, sich im Schulgebäude anhand vieler Stationen z.B. einen neuen Pass zu organisieren oder eine neue Sprache zu lernen. Weiters konnten sich die Besucher dieser Station auch anhand von Texten, welche an der Wand hingen, über diesen Aktionstag informieren. Auf diese Art und Weise wurde versucht das Thema Migration erfahrbar zu machen. Das Medienecho auf dieses engagierte Projekt war jedoch nicht gut. In etlichen Zeitungsberichten wurde behauptet, dass unsere Schüler:innen instrumentalisiert und traumatisiert worden wären. Dass dem nicht so war, zeigte unter anderem auch eine Presseaussendung des damalige Schulsprecher:innen-Teams, wo betont wurde, wie positiv der Aktionstag vom Großteil der Schulgemeinschaft wahrgenommen worden war.

Auch die HaiZeit hat damals berichtet:

Hörstation Interviews mit Absolvent:innen – Stiegenhaus zum neuen Trakt

Haizstory- Zeitzeug: innen Interviews

Im Bereich dieser Station waren am Fenster viele Fotos von Absolvent:innen angebracht. Zudem hingen an den Wänden Zitate von ehemaligen Schüler:innen mit QR-Codes, durch welche man noch zu mehr Informationen sowie Interviews mit den Absolvent:innen kam.^

 Hier der Link zur Website, wo Sie die Zeitzeugengespräche hören und lesen können, sowie einige interessante Bilder aus der Vergangenheit finden: haizstory: Haizing-Seinerzeit

 Die Gäste konnten sich gemütlich auf Bänke setzen und die wohnliche Atmosphäre genießen. In angenehmer Lichtstimmung erhielten sie einen Rückblick auf die Geschichte der Schule und wie diese von den Schüler:innen erlebt wurde.

Hier kamen sehr viele Leute vorbei, welche die Zeitzeug:innengespräche mit großem Interesse lasen und gemeinsam anhörten. Betreut und informiert wurden die Gäste dabei von  Schüler:innen der jetzigen 7b, welche bereits in der 5. Klasse die Zeitzeugeninterviews im Rahmen des PRINT-Unterrichtes durchgeführt und verschriftlicht haben.

Schüler:innen Zeitung – Neuer Trakt

Fliegende Schülerzeitungen

Bei dieser Station hingen viele Schüler:innen Zeitungen aus den vergangenen Jahren von der Decke. Man konnte sogar durch Zeitungen von 1948/49 blättern. Es kamen viele Leute vorbei und haben sich Zeit genommen jede einzelne Zeitung anzuschauen. Es war erstaunlich, wie sich die Berichterstattung in den Jahren verändert hat.

 Es wurde hier viel gelacht und die Leute haben sich auch rege über die verschiedenen Berichte ausgetauscht. Außerdem wurden sehr viele tolle Fotos von den fliegenden Schüler:innen Zeitungen gemacht.