Danke für eure großartige Unterstützung, dass sich unsere 1. Klassen in der Haizingergasse schnell gut aufgehoben fühlen.
Peermediation.
Was versteht man eigentlich darunter?
Wir sind eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe (derzeit fast 60!), die sich freiwillig der Aufgabe gewidmet hat, den Zusammenhalt innerhalb der Schule zu stärken.
Konkreter: Wir versuchen Schülerinnen und Schüler zu helfen, ihre Missverständnisse und Streitigkeiten nachhaltig aufzulösen. Die Idee ist, dass sich vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler nicht an Lehrer: innen, sondern an andere Jugendliche wenden können, mit dem Ziel, dass sich die Beteiligten so wohl wie möglich fühlen und offen sprechen können, denn wir Peermediatoren sind allparteilich und versuchen die Streitparteien auf den richtigen Weg zu führen, ohne diese durch unsere Meinung zu beeinflussen.
Alle Mitglieder der Peermediation machen Ausbildungen in der Bildungsdirektion und können erst nach einem Jahr Vorbereitung sogenannte „Fälle“ übernehmen. Zusätzlich zu den offiziellen Seminaren haben wir viele Termine mit unseren Betreuungslehrern Nina Gadjaj und Johannes Gabriel. In diesen Einheiten versuchen wir uns auf möglichst Vieles vorzubereiten, das bei der Betreuung der Klassen auf uns zukommen könnte. Die Peermediatoren zeigen viel Elan und erledigen ihre Aufgaben gerne und mit viel Freude.
Damit wir Streitigkeiten vorbeugen können, braucht es Kontinuität und Vertrauen. Deshalb sind wir in Teams gewissen Klassen zugeteilt, die wir über die Jahre begleiten und in denen wir unter anderem auch Stunden halten, damit wir uns gegenseitig kennenlernen und eine Vertrauensbasis entstehen kann. In solchen Einheiten versuchen die Peermediatorinnen und Mediatoren Klassenverband- und gemeinschaft zu fördern und zu stärken. In den ersten Klassen begleiten wir die Schülerinnen und Schüler auch auf Kennenlerntage und sind Teil des Kennenlernprozesses.