
Sechs Tage in Stockholm – eine Kulturreise der 6B nach Schweden
10.3.2025, 5.00 Uhr, Treffpunkt auf dem Flughafen Schwechat, Reiseziel Stockholm. Was wird uns nach einer langen Vorbereitungszeit erwarten?
Stunden später befanden wir uns in Gamla Stan, der Altstadt Stockholms. Von manchen schon aufgrund der Architektur der Häuser, alle getaucht in warmes Rot, Gelb oder Orange, eines der Highlights der kommenden Woche, nicht zu vergessen die Führung durch das Viertel, die von Schülern aus der 6B übernommen wurde.
Am nächsten Vormittag besuchten wir Mag. Danler, die österreichische Botschafterin in der Botschaft und die österreichische Handelsniederlassung, wo wir mit Dr. Glatz, dem Leiter der Außenhandelsstelle, und Frau Lafer Gespräche führten. Weitere Höhepunkte waren ein Tag am St. Eriks Gymnasium mit Englisch- und Geschichteunterricht, weiters Sozialkunde, alles auf Englisch und mit schwedischen Schulklassen, und ein Besuch im ABBA-Museum, in dem man unter anderem Karaoke singen, auf einer Bühne mit der Band auftreten und in einer Silent Disco tanzen kann.
Besonders interessant und beeindruckend war die Besichtigung der Vasa, eines alten, imposanten Schiffes, das sich Jahrhunderte lang in der Ostsee befand und erst im 20. Jahrhundert aus dem Meer geborgen wurde. Am vorletzten Tag fand dann eine Schifffahrt durch die Schärenlandschaft nach Vaxholm, einer kleinen Stadt mit typischen roten Holzhäusern, statt. Alles bei strahlender Sonne.
Was wir übrigens noch besichtigten: den Royal Seaport, ein riesiges Hafenviertel, das in ein nachhaltiges Wohn- und Arbeitsviertel umgestaltet wird, und das Nationalmuseum, wo es äußerst interessante und kurzweilige Präsentationen zu Statuen, Gemälden und sonstigen Gegenständen gab. Natürlich war es auch möglich zu shoppen, ein Kinobesuch durfte ebenfalls nicht fehlen.
Ziemlich begeistert war die 6B noch von den Zimtschnecken, von den U-Bahn-Stationen, öffentlichen Verkehrsmitteln und vielen Inseln, auf denen sich die Stadt befindet. Erstaunlich auch, dass wir uns (fast) nie verirrten und immer pünktlich waren – aufgrund der Orientierungskompetenz der 6B und Google Maps. Da lässt sich die kurze Freizeit während dieser Tage verschmerzen!