
Am 16.12.2025 unternahm unsere Klasse, die 8B, einen Lehrausgang zu VISTA – Vienna Institute for Science and Technology in Maria Gugging. Zu Beginn erhielten wir eine Einführung, in der uns erklärt wurde, womit sich VISTA beschäftigt.
VISTA ist eine moderne wissenschaftliche Einrichtung auf Havard Niveau, in der geforscht und Wissen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen vermittelt wird. Kommuniziert wird auf Englisch, da Menschen aus unterschiedlichsten Ländern an diesem Institut arbeiten. Besonders betont wurde, dass das Gebäude, in dem wir uns befanden, neu erbaut wurde und erst seit Oktober 2025 geöffnet hat.
VR-Erlebnis im Labor
Nach der Einführung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir gingen in einen Raum mit mehreren Sesseln, in dem wir VR-Brillen erhielten und uns beim Tragen der Brillen zu zweit abwechselten. Durch die VR-Brillen befanden wir uns virtuell in einem Labor und konnten dort den Alltag einer Wissenschaftlerin erleben. Wir mussten verschiedene Aufgaben erledigen und eine Checkliste abarbeiten. Dazu gehörten unter anderem:
- das Überprüfen von E-Mails
- das zeitgerechte Entnehmen von Proben
- das Betrachten von Stoffen unter dem Mikroskop
- sowie das Durchführen von Experimenten an Ratten
Dieses Erlebnis war für uns besonders beeindruckend, da man durch die VR-Technologie sehr realistisch in die Situation eintauchen konnte und jeder davon beschäftigte sich genauer mit einer Situation. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Auch Frau Professor Garnhaft hat die Brille ausprobiert.
Ausstellung und Gruppenstationen
Anschließend besuchten wir den zweiten Raum, in dem sich eine Ausstellung befand. Dort wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und jeder davon beschäftigte sich genauer mit einer Station.
Gruppe 1 arbeitete an einer Wandstation mit verschiedenen Gegenständen, die Wissenschaftler im Alltag benötigen. Besonders überraschend war, dass auch Nagellack darunterfällt, welcher verwendet wird, um Proben zu fixieren. Außerdem wurden typische Ausrüstungsgegenstände wie Zelte und Wanderschuhe gezeigt, die beim Forschen in den Bergen gebraucht werden sowie klassische Laborgeräte wie Laborkittel, Mikroskope und Lupen. Die Station gab einen guten Einblick in den vielfältigen Alltag von Forscherinnen und Forschern.
Gruppe 2 beschäftigte sich mit einem Mikroskop. Dort konnten verschiedenen Zoom-Einstellungen ausprobiert werden. So wurde es möglich, Tierknochen, Blätter und Pflanzenstrukturen stark vergrößert zu betrachten. Da man im Alltag nur selten mit einem Mikroskop arbeitet, gefiel diese Station besonders gut.
Gruppe 3 lernte über Neuronen und darüber, wie viele davon sich mit Gehirn von Menschen, Fruchtfliegen und Mäusen befinden. Dabei konnten wir mit Hilfe von „EyeWire“, einem Citizen Science Projekt, Neuronen in Gehirnschichten erkennen. Da man das auch von zuhause machen kann, hilft dies, eine KI zu trainieren, um in Zukunft den Prozess für Wissenschaftler*innen zu erleichtern.
Besonders spannend war die Erkenntnis, wie viele Verbindungen im Gehirn notwendig sind, um auch nur einen einzigen Gedanken zu denken.
Freies Erkunden der Ausstellung
Nun durften wir die Ausstellung selbstständig erkunden. Viele Stationen waren interaktiv gestaltet und sehr faszinierend. Besonders beeindruckend waren Styroporkugeln, die durch einen hohen Ton in der Luft schwebten.
Leider war die Zeit zum selbstständigen Erkunden etwas zu kurz, da wir uns gerne noch intensiver mit den einzelnen Stationen beschäftigt hätten. Dies war der einzige Kritikpunkt an der Exkursion.
Fazit
Insgesamt war der Ausflug zu VISTA ein großer Erfolg. Die Kombination aus VR-Erlebnis, Ausstellung und interaktiven Stationen machte den Besuch sehr abwechslungsreich und spannend. Für uns zählt diese Exkursion zu den besten Lehrausgängen, die wir bisher erlebt haben.
Philipp, Maurice, Lola, Elsa, Camille, Emily, Alba, Valentina, 8B