Geschichte und Politische Bildung

Im Wahlpflichtfach GESCHICHTE und POLTISCHE BILDUNG werden aktuelle und historische Entwicklungen behandelt. Die Auswahl der Themen erfolgt in Absprache mit den SchülerInnen. Dabei ist uns besonders wichtig:

  • Gegenwartsbezug: das Aufgreifen aktueller Themen, das Aufspüren heutiger Auswirkungen geschichtlicher Entwicklungen
  • Bezug zum eigenen Umfeld: das Aufspüren geschichtlicher Spuren in der unmittelbaren Umgebung (z.B. im Cottageviertel)
  • der Blick hinaus: historische und aktuelle Entwicklungen außerhalb Europas kennenlernen
  • anschauliches Material: das Arbeiten mit historischen Quellen (z.B. Fotos, Karikaturen, Wahlplakate, schriftliche Quellen, Filme, Zeitungen, Ausstellungsobjekte)

Das Wahlpflichtfach Geschichte und Politische Bildung findet zweijährig in der 6. und 7. Klasse oder einjährig in der 8. Klasse statt und bietet somit die Möglichkeit, in diesem Fach zu maturieren, wenn es in der 6. und 7. Klasse gewählt wurde (zählt 4 Stunden und hat 12 Themenpools).

Durch die Beschäftigung mit weniger Themengebieten wird mehr als sonst auf Folgendes eingegangen:

Auf die Sichtweise kommt es an

  • Gebrauch und Missbrauch von Geschichte beurteilen
  • unterschiedliche Darstellungsweisen von Vergangenheit vergleichen
  • Diskutieren und formulieren: Pro- und Contraargumente zu politischen Reden, Zeitungsartikeln usw. finden

Die eigenständige Interpretation ist wichtig

  • Geschichtsbilder in Filmen und Songtexten untersuchen
  • Verschiedene Quellentypen (Filme, Zeitungsartikel, Biografien usw.) vergleichen
  • (Politische) Botschaften in Bildern entschlüsseln (Fotos, Karikaturen, Wahlplakate, Comics usw.)

Recherchieren und  Formulieren

  • Möglichkeiten der historischen Recherche kennenlernen
  • historische Sachtexte lesen und kritisch hinterfragen
  • Ergebnisse eigenständig formulieren

Außerdem werden im Wahlpflichtfach Geschichte und Politische Bildung aktuelle Ausstellungen, Filme usw. besucht und Expert_innen eingeladen.

Martin Baumgartner // Ferdinand Gschwendtner // Ursula Schermann // Marie-Noëlle Yazdanpanah