Vom Hacker zum Sänger

Der biografische Film „Bohemian Rhapsody“ gilt als einer der besten Werke des Jahres, was man durch die 4 gewonnenen Oscars gut erkennen kann.

Farrokh Bulsara trifft im Jahr 1970 auf die Musiker Brian May, Roger Taylor und John Deacon, die auf der Suche nach einem neuen Sänger für ihre Band sind. Aus dieser Band wird Queen, und aus Farrokh Bulsara wird Freddie Mercury, eine Legende. Gemeinsam feiern sie bald musikalische Erfolge und schreiben einen Hit nach dem anderen, wie etwa „Bohemian Rhapsody“ oder „We are the Champions“. Doch hinter der glänzenden Fassade trifft Freddie ein schwerer Schicksalsschlag: Er erkrankt an Aids und stirbt.

Mit einem guten und spannenden Start steigt man sofort in den Film ein, was für Dramen recht gewöhnlich ist. Diese Spannung kann leider nicht dauerhaft durchhalten und dadurch langweilt sich man durch die Hälfte des Filmes. Doch bei dem fantastischen Ende vergisst man schnell die langweiligen Sachen aus dem Film. Ich denke, dass es kein schlechter Film war, aber wie schon gesagt fand ich Hälfte des Filmes zu langweilig und den gesamten Film zu lange. Doch vor allem störten mich die veränderten Szenen, die nicht so waren wie in der Wirklichkeit.

Der Film gewann 31 Preise und davon 4 Oscars. Der Oscar für den besten Hauptdarsteller ging an den Schauspieler Rami Malek. Vor seinem ersten Oscar legte er eine sehr gute schauspielerische Leistung an den Tag als Hauptfigur in der Erfolgsserie „Mr Robot“. Ich denke, dass er der Hauptgrund für den Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ ist. Und der Oscar ist vollkommen verdient.

Ich finde den Film gut, doch nicht so gut, wie alle behaupten. Denn ohne Rami Malek und der Musik von Queen wäre der Film nicht so erfolgreich, wie er jetzt ist.

Titel: Bohemian Rhapsody
Regie: Bryan Singer
Darsteller: Rami Malek, Ben Hardy, Lucy Boynton
Länge: 135
Altersfreigabe: FSK 6
Erscheinungsjahr: 2018
Preise: 31 Preise, 60 Nominierungen
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